Die Texte finden Sie auch im Labyrinth auf den Tafeln am Weg wieder.
 

Die Texte stammen aus :
 

"Im Labyrinth sich selbst entdecken"  (Candolini) und  "Labyrinthe" (Uwe Wolff/Hohmut)
 

Das Leben ist ein beständiges Gehen im Labyrinth. 
Ankommen und Aufbrechen. 
Zur Mitte finden und sie wieder verlassen. 
Sich wenden müssen und immer weiterkommen.

Im häufigen Umkreisen der Mitte 
ist mehr Weisheit zu finden 
als im schnellen einmaligen Erfolg.

Im Gehen lernt der Mensch seiner Seele zuzuhören.

Der direkte Weg auf ein Ziel wirkt oft kurz und gerade. 
Aber alles, was wertvoll ist, 
ist weder einfach noch schnell zu erreichen.

Der Weg nach Hause ist der Weg der Liebe.

Das Labyrinth stellt nicht die Frage: 
Gehst du falsch oder richtig? 
Das Labyrinth stellt die Frage: 
Gehst du ?

Ich glaube, dass das Labyrinth ein meisterliches Werkzeug der Selbsterkenntnis ist, 
wenn man es zu sich sprechen lässt. 

Es geschieht nichts Mysteriöses oder Magisches im Labyrinth, 
aber das Labyrinth macht etwas sichtbar, 
das in uns verborgen ist.

Was immer kommt - du kannst auf deinem Lebensweg nicht verloren gehen! 
Du wirst die Mitte finden und am Ende werden sich 
die verschlungenen Pfade deines Lebens als sinnvolle Muster enthüllen.

Du hast das Labyrinth betreten, und plötzlich geht dir ein Licht auf. 
Du erkennst: 
Diesen Weg kann keiner für mich gehen. 
Es ist mein Weg, meine Wahrheit, meine Aufgabe, mein Ziel.

Der Weg beginnt mit dem Loslassen. 
Er mündet in Gelassenheit. 
Gelassenheit heißt Leben aus der Mitte.

Wird das Leben als Irrgarten betrachtet,
ist der Fehler ein unnotwendiger Umweg und vergeudete Zeit. 
Ist das Leben ein Labyrinth, 
dann ist jeder Fehler Teil des Weges 
und ein unerlässlicher Lehrmeister.

Wer zu schnell unterwegs ist, 
eilt oft an der Mitte vorbei, ohne sie zu bemerken.

Nach einer Weile wusste ich weder, 
wie weit es noch ist, noch wie weit ich schon gegangen war. 
Ich begann mich auf den Weg zu konzentrieren, 
nicht mehr auf die Entfernung.

Der Weg hin zum Ziel ist der Weg des Helden. 
Auf einem Weg erwarten dich meist zwei große Krisen. 
Die erste kommt, wenn der Zauber des Anfangs verflogen ist. 
Die zweite kurz vor dem Ziel. 
Beide stellen die Frage: Willst du wirklich?

Wird das Leben als Irrgarten betrachtet, ist der Fehler ein unnotwendiger Umweg und vergeudete Zeit. 

Ist das Leben ein Labyrinth, dann ist jeder Fehler Teil des Weges 
und ein unerlässlicher Lehrmeister.

Der Weg hin zum Ziel ist der Weg des Helden. 
Der Weg nach Hause ist der Weg der Liebe.